Schaffhauser Meisterkurse für Solo- und Kammermusik, 4. bis 10. Februar 2008
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IHRE KURZBIOGRAFIEN

Valeriy Sokolov – Der ukrainische Geiger kann zweifelsohne zu den aussergewöhnlichsten Jungkünstlern seiner Generation gezählt werden. Als weltweit gefragter Solist arbeitet er regelmässig mit den berühmtesten Orchestern wie dem Philharmonia Orchestra, Chamber Orchestra of Europe, Cleveland Orchestra, Tonhalle Orchester Zürich, Rotterdam Philharmonic, City of Birmingham Symphony Orchestra, Tokyo Symphony und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen zusammen. Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, David Zinman, Susanna Malkki, Andris Nelsons, Peter Oundjian, Yannick Nézet-Séguin, Vasily Petrenko, Herbert Soudant & Juraj Valcuha arbeiten immer wieder gern mit ihm zusammen. Als Kammermusiker ist er oft mit Nelson Goerner, Nicolas Angelich, Misha Maisky, Lisa Batiashvili, Julian Rachlin und vielen Anderen zu hören.

Wen-Sinn Yang – Der 1965 in Bern geborene Musiker taiwanischer Abstammung studierte bei Claude Starck in Zürich und bei Wolfgang Boettcher in Berlin. 16 Jahre spielte er als Erster Solocellist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, mit dem er vielfach solistisch aufgetreten ist. Seit dem Gewinn des Ersten Preises beim Internationalen Musik-wettbewerb in Genf 1991 ist Wen-Sinn Yang darüber hinaus ein gern gesehener Gast auf den bedeutenden Konzertpodien Europas und Asiens sowie bei internationalen Musikfestivals. «Technisch auf allerhöchstem Niveau spielt er mit wunderbarem, grossem Ton und einwand-freier Intonation. Seine Phrasierungen sind einfühlsam, und er erfasst in ausserordentlicher Weise die philosophische Dimension der Werke, die er spielt» äusserte sich kein Geringerer als Lorin Maazel über Wen-Sinn Yang. Sein äusserst breit gefächertes Repertoire ist auf über 30 CD-Einspielungen dokumentiert. Seit 2005 unterrichtet er an der Musikhochschule München.

Werner Bärtschi hat nie aufgehört, immer wieder nach Eigenart und Ästhetik jedes einzelnen Werks zu fragen. Gerade deshalb werden seine Interpretationen als besonders spontan, kommunikativ und spannungsvoll erlebt. Auftritte an Festivals wie Gstaad, Luzern, Zürich, La Roque d‘Anthéron, Antalya und Salzburg, Rundfunkaufnahmen, Fernseh- und Kinofilmauftritte sowie zahlreiche CD- und Schallplatteneinspielungen zeugen von seiner erfolgreichen pianistischen Aktivität. Im Zentrum seines Unterrichts steht der Gedanke, die ästhetischen Zielsetzungen und die Mittel zu deren Verwirklichung aus der Persönlichkeit des Studierenden zu entwickeln. Dabei hilft ihm auch sein kompositorisches Verständnis für Musik. Wer so wie er den Meistern der Vergangenheit als Kollege über die Schulter blicken kann, sieht tiefer in die reiche Vielschichtigkeit ihrer Werke hinein. Und Bärtschis Talent zur Kommunikation befähigt ihn, diese Einsichten wirkungsvoll weiterzuvermitteln. 

Ralf Gothóni – Der Finnisch-Deutsche Pianist und Dirigent Ralf Gothóni wurde weltweit bekannt durch seine Art, als ganzheitlicher Musiker zu musizieren. Gothóni wird als Solist und Dirigent (oft vom Klavier aus dirigierend) zu den bekannten Festivals und Orchestern der Welt eingeladen. Seine Diskografie umfasst über 100 Einspielungen. Er war Chefdirigent des legendären English Chamber Orchestra und Music Director des Northwest Chamber Orchestra in Seattle. Er war künstlerischer Leiter der Opernfestspiele von Savonlinna und gründete 1994 das «Forbidden City Music Festival» in Peking. Weiter hat er seit 2007 Kulturverbindungen zwischen Europa und arabischen Ländern geschaffen. Professuren für Kammermusik hatte er an den Hochschulen in Helsinki, Hamburg, London, Berlin, Karlsruhe und Madrid. Zu seinen wichtigsten Kompositionen gehören drei Kammeropern, Kammer-orchesterwerke, Kammermusik und Lieder. Seine bisher drei Bücher über die Phänome-nologie in der Musik erschienen zwischen 1998 und 2014.


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